Nebst WING CHUN KUNG FU bietet die SKEMA auch ESKRIMA als Selbstverteidigung an. ESKRIMA ist eine philippinische Waffenkunst, die sich weltweit grosser Verbreitung und Beliebtheit erfreut. Als historisches Zeugnis für die Effizienz dieses Stils wird gerne die Schlacht (1521) zwischen dem Prinzen Lapulapu von Cebu und Ferdinand Magellan angeführt, bei der die nur mit Stöcken bewaffneten Indo-Malayen die viel besser ausgerüsteten Spanier in die Flucht schlugen...
Im Eskrima wird der gezielte Umgang mit einem oder zwei ca. 75cm langen Rattanstöcken (Olisi, Banate) oder einem Messer (Daga) praktiziert. Auch wurden spezielle Techniken entwickelt, die ein Parieren ohne Waffen ermöglichen. Alleine oder mit einem Partner werden zuerst die verschiedenen Grundtechniken mit dem Stock erlernt. Dazu gehören u.a. Abwehr von Stockangriffen, gezielte Konterschläge und Entwaffnungen.
Später folgen dann Übungen zur Abwehr des Messers mit einer Waffe/Stock oder mit der "leeren" Hand. Der fortgeschrittene Schüler kann das Erlernte auf den Umgang mit allen üblichen Arten von Handwaffen "der Strasse" übertragen.
Einzigartig an SKEMA ESKRIMA ist, dass hier Südshaolin-Waffenformen integriert werden und zwar Breitschwert, Lanze und Langstock. Diese Formen bieten, nebst dem ästhetischen Genuss für den Zuschauer, eine ausgezeichnete Körperschulung; eine bessere Koordination, Flexibilität und eine Kräftigung des Körpers aber vor allem auch eine erhöhte Schlagkraft (Power) sind die Folge. ESKRIMA ist somit ein ausgezeichnetes System zur Selbstverteidigung und ist zum WING CHUN KUNG FU eine effiziente und ebenbürtige "Alternative".