Moxibustion, auch Moxa-Therapieoder kurz Moxen, bezeichnet den Vorgang der Erwärmung von Akupunkturpunkten oder Körperareale.
Diese Erwärmung erfolgt durch kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifußfasern (Moxa) oder mittels einer Moxazigarre. Ich persönlich bevorzuge die Moxazigarre um die Verletzungsgefahr der Haut auf ein Minimum zu reduzieren.
Der TCM zufolge wirkt die Hitzeeinwirkung via Moxa auf das Meridiansystem nach dem gleichen Prinzip wie die Akupunktur. Die Wärme regt den Energiefluss und wirkt gegen so genannte „kalte“ Zustände. Eine von westlichen Anwendern aufgestellte Theorie besagt, dass durch die Hitze die Nervenenden in der Haut stimuliert werden und somit die Hirnanhangdrüse und die Nebennieren anrege Hormone auszuschütten.
In Asien wird die Moxa-Therapie nicht nur zur Heilung angewendet, sondern auch zur Vorbeugung von Krankheiten. So besagt ein Sprichwort, dass keine weite Reise unternommen werden soll, ohne vorher das Chi, die Lebensenergie, durch Moxa angeregt zu haben.






