Die Tuina-Massage ist die manuelle Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin. Aus westlicher Sicht handelt es sich um eine Mischung aus Elementen der Chiropraktik, der Akupressur und verschiedener Massagetechniken. Es gibt auch eine Form der Selbstbehandlung und eine sanftere Version für Kinder. Tuina setzt sich zusammen aus den chinesischen Wörtern tui (schieben, drücken) und na (greifen, ziehen), weil diese manuellen Techniken bei der Behandlung angewandt werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Massagen kann die Behandlung nicht nur am nackten, sondern auch am bekleideten Körper ausgeführt werden. Der Therapeut arbeitet mit Fingerkuppen, Handballen und Handflächen. Es geht darum, bestimmte Punkte der Meridianbahnen zu reizen. Die Haupttechniken sind Druck, Vibration, Bewegung auf dem Gewebe und «greifendes Kneifen».
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Tuina stimuliert das gesamte Muskel- und Skelettsystem sowie die inneren Organe. Da es den Chi-Fluss harmonisiert, profitieren auch Seele und Geist davon. Meist fühlt der Patient sich hinterher erquickt, glücklich und gestärkt. Ebenso wie andere Arten der Tiefenmassage kann Tuina jedoch blockierte seelische Energie lösen, so dass manche Patienten nach der Behandlung, vielleicht auch einen oder zwei Tage später aufgewühlt oder «weinerlich» sind. In diesem Fall sollte man die Gefühle akzeptieren und dann loslassen.
Die Kommunikation zwischen Patient und Therapeut sind im Tuina von grundlegender Bedeutung. Während der Massage sagt der Patient, was ihm gut tut oder Schmerzen bereitet, so dass der Therapeut weiss, an welchen Punkten er welchen Druck ausüben kann und die Therapie dementsprechend anpassen kann.
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